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Die Weimarer Straßenbahn
Seit 1899 gab es in Weimar eine Straßenbahn. Bis 1937 dominierte Sie den innerstädtischen Verkehr in der Landeshauptstadt des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und nach Gründung des Freistaates Thüringen die Hauptstadt dieses Bundeslandes .Die Stadt schloss 1897 einen Vertrag mit der Firma Siemens & Halske AG Berlin ab, in der sich das Unternehmen verpflichtete, in Weimar eine Straßenbahn und ein E-Werk zu errichten. Nach ihrer Fertigstellung war die „Straßenbahn Weimar“ Eigentum der „Siemens“ Elektrische Betriebe AG in Berlin. Die erste Straßenbahnlinie wurde am 4. Juni 1899 eröffnet. Sie führte vom Bahnhof Weimar im Norden über die Innenstadt und über die Belvederer Allee nach Süden bis zum Ausflugslokal Falkenburg. Das Depot lag am Kirschberg.Eine zweite Linie kam erst 1908 hinzu. Sie verband den Staatsbahnhof über den Goetheplatz und die Erfurter Straße mit dem Berkaer Bahnhof und führte in einem großen Bogen zum Wielandplatz, wo sie endete und Anschluss an die Stammlinie zur Falkenburg hatte. Ab Oktober 1920 übernahm die Stadt Weimar die Straßenbahn in ihr Eigentum und betrieb sie durch die Städtischen Werke selbst. Ab dem 01.07.1937 fuhr keine Straßenbahn mehr in Weimar. Die relativ neuen Triebwagen verkaufte man an die Straßenbahngesellschaft in Jena.